Digitales Public Marketing – gestärkt aus der Krise

Die aktuelle Pandemie zeigt deutlich: Kommunale Digitalisierung ist ein unverzichtbarer Baustein für ein funktionierendes Stadtmarketing-Konzept und eine effektive, zeitgemäße Kommunikation. Wie man durch konsequente digitale Ausrichtung leichter durch die Krise und gestärkt daraus hervorgeht, macht die Stadt Garbsen vor.

Auswirkungen der Corona-Krise und Anforderungen an das Stadtmarketing

Die Corona-Krise hat weitreichende Auswirkungen auf Bürger, Unternehmen und die öffentlichen Einrichtungen selbst und fordert ein konsequentes Umdenken in vielen Bereichen. Auch das Public Marketing findet sich aktuell in einem Transformationsprozess wieder, der weit über die reine Digitalisierung hinausgeht.

Zwar ging es beim Public Marketing auch früher schon um das Informieren und Unterstützen, z.B. durch Bürger- und Gästeinformationen, um die Ansiedlung und Bindung von Unternehmen oder um das Image der Kommune an sich. Heute geraten aber andere Aufgabenfelder in den Fokus. Bürger, Gäste und Unternehmen müssen sich intensiv mit den Wirkungen der Corona-Krise auseinandersetzen und haben einen noch höheren Informationsbedarf. Wann sind welche öffentlichen Einrichtungen wie erreichbar? Was ist derzeit erlaubt und was nicht? Welche Handlungsempfehlungen gibt es? Welche Schritte sind als nächstes geplant?

Eine transparente, umfassende und schnelle Information trägt dazu bei, dass die Kommune als verlässlicher Partner in der Krisensituation wahrgenommen wird. Gerade diese Kommunikation ist eine der Aufgaben des Stadtmarketings.

Modernes digitales Stadtmarketing in der Praxis

Genau das hat die Stadt Garbsen bei Hannover schnell erkannt und kurz nach Beginn der Krise Anfang März 2020 eine eigene Stadt-App für iPhone und Android zum kostenlosen Download veröffentlicht. Sie informiert mit einer klar strukturierten und modernen Darstellung im eigenen Branding über aktuelle Entwicklungen der Corona-Pandemie, Unterstützungsangebote für Bürger und Gewerbebetriebe etc.

Ein großer Vorteil der App ist die Möglichkeit, Push-Nachrichten zu versenden. So müssen die Bürger nicht aktiv die Informationen auf der Webseite der Gemeinde suchen, sondern werden proaktiv und mobil optimiert von der Gemeinde informiert. Die Stadt ist hierdurch viel näher an ihren Bürgern und zeigt gerade in der Krise Präsenz.

Innerhalb kürzester Zeit verzeichnete die App über 1.500 Downloads und fand sich sogar im Top 30-Ranking der Nachrichten Apps im App Store wieder. Die Resonanz der Bürger ist durchweg positiv. Hervorgehoben werden neben dem guten Informationsgehalt insbesondere die klare, übersichtliche Gestaltung und die praktische und einfache Handhabung.

Die Kommunikation der Stadt beschränkt sich natürlich nicht auf die Corona-Pandemie, sondern die Stadt informiert damit ebenso über das weitere Gemeindegeschehen, Baumaßnahmen, Sperrungen etc. Perspektivisch soll auch ein Veranstaltungskalender aufgenommen werden. Denkbar sind außerdem Podcasts oder Videos, z.B. zur Stadtgeschichte.

Entwickelt hat die App die RGC Manager GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen entwickelt seit vielen Jahren native Apps für iOS und Android-Betriebssysteme.

Hohe Entwicklungskosten und lange Vorlaufzeiten für Apps?

Weit verbreitet ist der Glaube, gut funktionierende native Apps für das Stadtmarketing müssen teuer sein und benötigen für die Individualisierung lange Vorlaufzeiten. Ein Mythos, mit dem die RGC Manager GmbH & Co. KG durch ihre HelloFomo-Produktfamilie aufräumt. Dem Unternehmen ist es gelungen, eine vorentwickelte App anzubieten, die innerhalb kürzester Zeit für die jeweilige Gemeinde individualisiert (Stadtlogo, Farbwelt, Rubriken etc.) und in den Shops bereitgestellt werden kann. Hohe Entwicklungskosten und lange Vorlaufzeiten sind daher Geschichte.

Über das intuitive Backend für die App (oder alternativ über API-Schnittstellen) werden die Inhalte durch Mitarbeiter der Stadt ohne lange Einweisung eingestellt. Auch das ist ein Argument, warum Städte und Kommunen eine solche Anwendung nutzen. Denn in vielen Fällen haben die Akteure nur begrenzte Kapazitäten.

Fazit: Durch eine konsequente Ausrichtung auf digitales Stadtmarketing und die Bereitschaft neue Wege zu gehen, lassen sich Krisensituationen besser meistern und führen zu einem erstarkten Hervorgehen aus der Krise. Mit überschaubarem zeitlichem und finanziellem Aufwand verschafft sich die Kommune mit einer Stadt-App ein zeitgemäßes und effektives Marketing- und Informationsinstrument für Ihre Bürger.

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